7. Juni: »Das Paradies ist überall.« - stadtweite Open-Air-Ausstellung zum 500. Reformationsjubiläum an Pfingsten erfolgreich zu Ende gegangen.

Berlin, 07. Juni 2017, »Das Paradies ist überall.« ist der Titel der stadtweiten Open-Air-Ausstellung, die von Gründonnerstag bis Pfingsten anlässlich des 500. Reformationsjubiläums rund 70 Orte in ganz Berlin markierte: Rote Tore machten eine Entdeckungsreise zu »kleinen Paradiesen« möglich und informierten ortsbezogen zum ,Sehnsuchtsort Paradies', zur Reformation und ihren Auswirkungen bis in die heutige Zeit. An ausgewählten Orten wie dem Alexanderplatz, der IGA Berlin und dem Rosengarten an der Karl-Marx-Allee rief die Ausstellung dazu auf, sich darüber auszutauschen, was die eigene Welt zum Paradies macht - oder was ihr vielleicht noch zum Paradies fehlt.

Über 200.000 Menschen folgten der Einladung und gingen vor Ort auf Paradies-Entdeckungsreise. Die von der Berliner Sparkasse und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin ermöglichte Aktion begleitete mit einer zweimonatigen Laufzeit den Auftakt der Berliner Aktivitäten zum Reformationsjubiläum. Auch in den sozialen Medien war die Beteiligung am »Paradies-Projekt« erfreulich hoch: In mehr als 1500 Beiträgen teilten Berliner*innen und Berlin-Besucher*innen ihre Paradiese auf Facebook, Twitter und Instagram unter dem Hashtag #berlinparadies. Auf der Projekt-Website www.paradiese.berlin entstand so aus den 800 Markierungen mit Geo-Tag eine gemeinsame Karte von persönlichen Berlin-Paradiesen.

In dem Katalog "Das Paradies ist überall." - 500 Jahre Reformation sind die Ausstellungsorte und -texte, die sich mit den Auswirkungen der Reformation auf die heutige Gesellschaft und auf die Stadt Berlin befassen, gebündelt zu finden:

"Das Paradies ist überall." - 500 Jahre Reformation

192 Seiten, 90 Abbildungen

ISBN: 978-3-940231-12-3

Die Gemeinschaftsaktion wurde von der Kulturprojekte Berlin GmbH realisiert und in Zusammenarbeit mit der EKBO, dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag Berlin - Wittenberg sowie der IGA Berlin 2017 veranstaltet. Das Projekt ermöglichten die Berliner Sparkasse sowie die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin.

Pressekontakt:

Susanne Galle

T +49 (030) 247 49-864

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