• Datum
    19.06.2017 - 25.06.2017
  • Uhrzeit
    10:00 - 17:00
  • Eintrittspreis
    4,50 Euro
  • Veranstaltungsadresse
    Am Juliusturm 64 13599 Berlin
  • Stadtgeschichtliches Museum Spandau
Ausstellung

Elisabeth von Dänemark – eine brandenburgische Kurfürstin im Konflikt um Glauben und Macht

Die Ausstellung offenbart einen Einblick in das schicksalhafte Leben der brandenburgischen Kurfürstin Elisabeth von Dänemark (1485–1555). Bis kurz vor ihrem Tod hatte sie ihren Witwensitz auf der Burg Spandau. Entgegen dem ausdrücklichen Willen ihres Ehemannes, Kurfürst Joachims I., bekannte sie sich zu Ostern 1527 zum Luthertum. Dies führte zum Bruch mit dem am Katholizismus festhaltenden Kurfürsten und schließlich zur Flucht an den sächsischen Hof nach Torgau, wo Elisabeths Onkel Johann regierte. Elisabeth verbrachte daraufhin 17 Jahre im sächsischen Exil, vor allem in Torgau, Wittenberg und Weimar, nach dem Ableben ihres Gemahls 1535 fortan im ehemaligen Kloster Lichtenburg (Prettin). Dort pflegte sie enge Kontakte zu Martin Luther und versuchte durch eine intensive Korrespondenz mit ihren Kindern weiterhin Einfluss auf die Geschicke ihres Landes zu nehmen. Erst 1545 – sechs Jahre nach dem Bekenntniswechsel des neuen brandenburgischen Kurfürsten Joachims II. zum evangelischen Glauben – kehrte Elisabeth nach Brandenburg zurück und bezog auf der Burg Spandau ihren Witwensitz, den sie erst wenige Tage vor ihrem Tod im Jahre 1555 wieder verließ.

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